piwik no script img

■ INDIEN-IRANAtomdeal mit Iran

Neu-Delhi (dpa) — Indien hat erklärt, ein Verkauf eines nuklearen Forschungsreaktors an den Iran werde ausschließlich gemäß den Sicherheitsvorkehrungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) erfolgen. Wie die indische Zeitung 'Hindustan Times‘ am Dienstag berichtete, hat der Vorsitzende der indischen Atomenergiekommission, P.K. Iyengar, außerdem zugesichert, bei einem Vertragsabschluß werde ein Inspektionsabkommen zwischen Indien, Iran und der IAEO geschlossen. Indien werde in keinem Fall Geheimabkommen schließen. In Meldungen aus Washington hatte es in der vergangenen Woche geheißen, die Regierung von US-Präsident Bush habe Sorge geäußert, daß die indische Initiative zum Verkauf eines Zehn-Megawatt-Reaktors an Teheran ein fortgeschrittenes Stadium erreicht habe. Washington hat Indien gewarnt, ein solcher Verkauf könne als Dämpfer für die sich erwärmenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern wirken. Dazu erklärte Iyengar, Washington habe selbst einen Fünf-Megawatt- Reaktor an den Iran geliefert, der bereits in Betrieb sei. Er machte keine Angaben darüber, wann dieser Verkauf stattgefunden hat.

CHINA

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen