piwik no script img

■ IG MetallRealität „schmerzlich“

Stuttgart (dpa) – Der baden- württembergische Bezirksleiter und künftige zweite Vorsitzende der IG Metall hat dazu aufgerufen, der Umverteilung von den Arbeitnehmern hin zu den Unternehmen offensiv entgegenzutreten. „Wir müssen über vorhandene Realitäten sprechen, wenn sie auch schmerzlich sind.“ Angesichts einer radikalisierten und durch Austritte geschwächten Arbeitgeberseite sowie veränderter politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen müßten sich die Metaller gründlicher als bisher auf die Durchsetzung ihrer Interessen vorbereiten. Es sei nicht mehr damit zu rechnen, daß sich die „übergeordnete Vernunft“ bei der Gegenseite auch künftig gegenüber „irrationalen Strömungen“ durchsetze. Zudem werde die Umverteilung von unten nach oben von Politikern mitgetragen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen