piwik no script img

IG Medien gegen Zeitbegrenzung

Die Industriegewerkschaft Medien hat die geplanten Regelungen für Kurzberichte im Fernsehen kritisiert. Sie betreffen besonders die Sportberichterstattung. Die Gewerkschaft lehnt die zeitliche Begrenzung der Berichte auf eine Obergrenze von 90 Sekunden ab. Die Regierungschefs der Länder wollen am 15.März einen Staatsvertragsentwurf unterzeichnen, der die unentgeltliche Kurzberichterstattung regeln soll. Nach Ansicht der IG Medien berücksichtigt der Entwurf die Aufgaben der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht. „Sie müßten wegen ihres verfassungsrechtlichen Auftrages zur Grundversorgung privilegiert werden“, heißt es in einer in Stuttgart veröffentlichten Erklärung. Die Dauer eines Kurzberichtes soll von den Redaktionen im Einzelfall nach journalistischen Gesichtspunkten bestimmt werden.

dpa

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen