: Hunde auf Tauchstation
■ Briten verstecken ihre Pitbulls
London (ap) — Den britischen Kampfhunden soll es, nachdem die Regierung bereits einen gesetzliche Einfuhrstopp angekündigt hat, jetzt auch an den Kragen gehen. Die rund zwanzigtausend Kampfhunde sollen per Anordnung getötet werden, da eine Kastration dieser Hunde vermutlich nicht ausreiche.
Irgendwo muß der britische Innenminister, der die Massentötung ankündigte, aber doch noch ein Herz für die gefährlichen Köter haben — allerdings hat er offenbar keines für die zweibeinigen Bewohner außerhalb der Insel. Er sicherte nämlich den britischen Hundehaltern zu, daß sie genügend Zeit hätten, ihre bissigen Haustiere im Ausland unterzubringen (grrr). Die britischen Herrchen und Frauchen haben inzwischen drohend mit den Zähnen gebleckt und angekündigt, sie würden ihre allerliebsten Tiere im Untergrund verstecken.
Japanische Tosa-Züchter gingen unterdessen nach dem Importverbot auf die Barrikaden. Die britische Maßnahme stelle eine „historische Diskriminierung“ dar. Ihre Züchtung sei im Gegensatz zu den europäischen Pitbull-Terriern ausgesprochen „sanft“, so der Vorsitzende des größten japanischen Kampfhunde-Verbands. In Japan gibt es rund 30.000 Tosas, mit denen auch Wettkämpfe veranstaltet werden.
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