■ Honorare: AKW-Anwaltslotto
Mainz (AP) – Das Land Rheinland-Pfalz hat nach Darstellung der Grünen mit rund 17 Millionen Mark doch zu hohe Anwaltshonorare für die beiden Schadensersatzprozesse um das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich gezahlt. Der Grünen-Abgeordnete Rieth erklärte gestern, eine freie Vereinbarung der Anwaltshonorare wäre möglich gewesen. Die Landesregierung hatte sich an der offiziellen Gebührenordnung orientiert. „Die Vergabe der Mandate war für die Anwälte vergleichbar mit einem Lottogewinn“, so Rieth.
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