: Holländer holen Pfahlsitzrekord
Soltau (dpa) – Der 24 Jahre alte Niederländer Wim Alaerds ist der neue Weltrekordler im Pfahlsitzen. In der Nacht zum Freitag fiel im Heide-Park im niedersächsischen Landkreis Soltau-Fallingbostel die Entscheidung. Sein hartnäckiger Kontrahent Holger Sporleder war nach 1.188 Stunden in einer der Zehn-Minuten-Pausen auf dem Boden eingeschlafen und hatte den Signalton zum Wiederbesteigen der Pfähle überhört. Um 01.45 Uhr war damit für den 28jährigen aus Wennigsen am Deister der Wettbewerb nach 50 Tagen beendet. Er durfte den Pfahl nicht wieder besteigen. Eine Frau und neun Männer hatten am 1. Mai zum „Internationalen Pfahlsitz- Wettbewerb“ die 2,50 Meter hohen Pfähle aus finnischer Kiefer im Heide-Park erklommen. Zum Schluß packte besonders den Niederländer Wim Alaerds der Ehrgeiz, den Sieg in das Ursprungsland der Pfahlsitzer zurückzuholen. In Holland war das Pfahlsitzen nach 1952 zum Volkssport geworden. Anläßlich einer Sturmflut, die weite Flächen des Landes unter Wasser gesetzt hatte, harrten damals Menschen auf Weidepfählen aus, bis sie gerettet wurden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen