■ Hogefeld/Prozeß: Streit um Gutachten
Frankfurt/Main (dpa) – Mit einem Streit über Schriftgutachten ist gestern der Prozeß gegen Birgit Hogefeld in Frankfurt fortgesetzt worden. Die Verteidiger der 38jährigen protestierten gegen das Verlesen der vom Bundeskriminalamt erstellten Gutachten, weil sie lediglich anhand von Fotokopien der Originale gemacht wurden. Sie seien damit wissenschaftlich nicht beweiskräftig, so die Anwälte. Die Richter sahen dies anders, die Expertisen wurden vorgelesen.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen