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Hitparade des Irrsinns

Xavier Naidoo erstellt persönliche Liebesreihenfolge

HAMBURG dpa/taz ■ Beharrlich kämpft er um den Titel aller Titel: Bald darf sich Xavier Naidoo selbst „der dümmste Mann der Welt“ nennen. In einem Interview für die aktuelle Ausgabe der Friseurzeitschrift Stern hat der natural born Mannheimer jetzt seine persönliche „Liebesreihenfolge“ aufgestellt: Zuerst komme „Gott, dann lange nichts, dann ich, meine Mutter, dann Steffi“, seine Freundin. Was immer auch die inzwischen vollkommen abgewirtschaftete Illustrierte Stern an einer „Liebesreihenfolge“ von Xavier Naidoo interessiert, sie ist eine Hitparade des Irrsinns. Platz fünf: die bedauernswerte Naidoo-Geliebte; Platz vier: alles Nutten außer Mutti; Platz drei: der Schnulzensänger himself; Platz zwei: eine lange Leerpause; und Platz eins: eine Leiche namens „Gott“. Das verdient mindestens schon den zweiten Platz in der Hitparade: Leer ist Xavier Naidoos Hirn sowieso.

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