piwik no script img

Hilfe für Bosnierinnen

Berlin. Widerstand gegen die neopatriarchalen Strukturen in unserer Gesellschaft entwickeln will die Zagreber Frauenlobby. Im Süd-Ost-Europa-Zentrum berichtete die Gruppe am Dienstag abend über ihre Arbeit in zehn Flüchtlingslagern, vor allem in den illegalen Lagern in und um Zagreb mit Überlebenden der systematischen Vergewaltigungen. Doch nicht nur in Kroatien, auch in Bosnien gibt es Hilfsangebote für Überlebende der Vergewaltigungen. Amna Korjenic aus der bosnischen Stadt Zenica berichtete von der Initiative der österreichischen Ärztin Monika Hauser, die zusammen mit bosnischen Frauen in Zenica ein gynäkologisches Frauentherapiezentrum für Flüchtlingsfrauen aufgebaut hat. Dort werden die Frauen von bosnischen Psychologinnen betreut. Darüber hinaus besteht für sie die Möglichkeit zur Abtreibung.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen