Gestohlene Judaica Die Spur des Sabbatleuchters Wie erforscht man die Herkunft jüdischer Kulturgüter? Eine Fachtagung in Berlin unternahm den Versuch, Museumsmitarbeiter zu schulen. Von Klaus Hillenbrand 21.6.2018
Kommentar Gurlitt-Ausstellung Geniale Rollenverteilung Kommentar von Brigitte Werneburg Bei der Schau der Gurlitt-Sammlung in Bonn und Bern herrscht in Sachen Raubkunst eine klare Trennung. Die Schweiz meidet die toxischen Werke. 3.11.2017
Eröffnung von Gurlitt-Ausstellungen Wem gehören die Werke? Die Bundeskunsthalle Bonn und das Kunstmuseum Bern zeigen parallel erstmals Exponate aus dem „Schwabinger Kunstfund“. Von Johanna Schmeller 2.11.2017
Mögliche Raubkunst in Bern Verstoß gegen die Regeln Kurz vor der Eröffnung: Die Marktgeschichte eines berühmten Cézanne-Gemäldes zeigt die Schwierigkeiten bei der Erforschung der Sammlung Gurlitt. Von Stefan Koldehoff 29.10.2017
Streit um NS-Raubkunst Flechtheim-Erben verklagen Bayern Um kaum eine Sammlung wird erbitterter gestritten als um den Nachlass des Galeristen Alfred Flechtheim. Jetzt ziehen seine Erben in den USA vor Gericht. 6.12.2016
Buch über Hitlers Kunsthändler Ist der „Fall Gurlitt“ geklärt? In einer Biografie fragen Meike Hoffmann und Nicola Kuhn, wie Hildebrand Gurlitt seine Kunstsammlung erwarb. Dort liegt die Stärke des Buches. Von Wolfgang Ruppert 30.3.2016
Gurlitt als Kunstsammler und Profiteur Kunstraub und Kunstdienst Das Schloss Schönhausen diente von 1938 bis 1942 als Zentrale für den Verkauf „entarteter Kunst“. Christen bereiteten die Händlerware auf. Von Thomas Gerlach 2.12.2013
Rekonstruktion von Rothschild-Sammlung Zeichen der Leere Die Künstlerin Anna Artaker zeigt Fotos von Bildern der zerstörten Rothschild’schen Gemäldesammlung am historischen Ort in Wien. Von Isolde Charim 27.11.2013
Kulturstiftungs-Direktorin zu Gurlitt-Fund „Aktionismus ist hier fehl am Platz“ Das Debakel um die Gurlitt-Funde betrübe sie, sagt die Chefin der Kulturstiftung der Länder. Die Bilder müssten nun in Ruhe untersucht werden. Interview von Brigitte Werneburg 23.11.2013
Kunstmarkt im Nationalsozialismus Glänzende Geschäfte Der Fall Gurlitt zeigt: Der deutsche Kunstmarkt muss jetzt endlich gesellschaftliche Verantwortung für die Raubzüge des „Dritten Reiches“ übernehmen. Von Hanns C. Löhr 17.11.2013
Kunstraub und Kunsthandel Wandlungen eines Kunstsinnigen Hildebrand Gurlitt kämpfte in der sächsischen Provinz für die Moderne. Später verscherbelte er sie für die Nationalsozialisten. Von Thomas Gerlach 15.11.2013
Wiederentdeckte Raubkunst Alliierte konfiszierten Werke Nach Kriegsende erhielt Kunsthändler Hildebrand Gurlitt seine Privatsammlung fast vollständig zurück. Sein Sohn Cornelius könnte der rechtmäßige Eigentümer sein. 6.11.2013
NS-Raubkunstfund in München Ringen um Meisterwerke Bei dem spektakulären Kunstfund wurden 1406 Bilder in einer Wohnung entdeckt. Die Klärung des Anspruchs von Museen und Erben wird kompliziert. Von Brigitte Werneburg 5.11.2013
Freund der Moderne im Dritten Reich Gurlitt hortet Gemälde Er liebte die Moderne. Im Dritten Reich verlor H. Gurlitt den Job und handelte für die Nazis mit „entarteter Kunst“. Seine Sammlung ist gigantisch. Von Brigitte Werneburg 4.11.2013
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