piwik no script img

Heydemann zur Gentechnik

Schleswig-Holsteins Umweltminister Berndt Heydemann hat sich am Donnerstag in Kiel für einen behutsamen Umgang mit moderner Biotechnologie ausgesprochen. Nach seiner Auffassung „können die Chancen und Risiken noch nicht umfassend überblickt werden“. Persönlich unterstütze er aber Versuche, Pflanzen widerstandsfähiger gegen Schädlingsbefall zu machen. Auch für neue Methoden des biologischen Abbaus von Schadstoffen könne er sich erwärmen. Dagegen warnte er vor einer Schädigung von Ökosystemen durch freigesetzte gentechnisch veränderte Mechanismen. Daneben sieht er Gefahren für Menschen in den gentechnischen Forschungsanlagen. In Schleswig-Holstein wird in sieben wissenschaftlichen Einrichtungen auf rund 50 Arbeitsgebieten im Bereich der Biotechnologien gearbeitet. Außerdem sind mehrere private Pflanzenzucht-Unternehmen mit biotechnischen Arbeiten befaßt. lno/mac

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen