■ Heute in Alt-Aumund:: No Mercy & Co.
Heute in Alt-Aumund:
No Mercy & Co.
Die Bremen-NorderInnen wurden von „den Bremern“ schon immer stiefmütterlich behandelt. Und so hat sich zwischen Farge und Grambke eine eigenständige Musikszene entwickelt, die von der innenstädtischen Szene nie so ganz ernst genommen wurde, aber trotzdem eine Vielzahl von guten Bands hervorgebracht hat. Eckpfeiler der an Auspielungsstätten nicht gerade reichen Szene in Vegesack und umzu, ist das Freizi Alt- Aumund. Mit seinen drei unterschiedlich großen Sälen ist es ein in Bremen herausragender Spielort.
Lange war es wegen einer Renovierung der Fußböden still um das Freizi. Nun, zur Neueröffnung, spielen die alten Bekannten NO MERCY und die Newcomer THE BABBITS.
Das Rhythm'n'Blues-Trio NO MERCY zählt zu den herausragenden Bremer Bands. Die drei Spitzensolisten und Sänger spielen seit Jahren mit großer Ausdauer die deutschen Clubs rauf und runter, aber der breite Erfolg läßt noch auf sich warten. Mehr Resonanz als mit dem Sound von Johnny Winter und Muddy Waters macht sich bemerkbar, wenn das Trio mit zwei Freunden als DIE ANTWORT durch die Lande tourt.
Auch den BABBITS eilt der Ruf voraus, die Leute zu ekstasischen Klatschorgien zu animieren. Mit Glitzerkostümen und extravaganter Bühnenshow haben die „Spießer“ zwar schon Anspruch auf den Bremer Kultolymp, aber ob sie mit „straightem Rock“ bei den Blues-Fans ankommen werden, ist zweifelhaft. StErn
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen