: Heul doch, Karl!
Na, da wird der Lagerfeld das Klagen ja wohl kaum lassen können: „Killer Karl“, das ist ja noch modemacherfeindlicher als „Dieb/thief“ im Robert Altman-Film „Prêt-à-Porter“. Das oben dokumentierte Foto gehört zu einer Anzeigenkampagne der Tierschützer-Initiative Peta (People For The Ethical Treatment Of Animals). Peta will damit gegen die Pelzmesse protestieren, die vom 8. bis 11. April in Frankfurt stattfindet. Nach Angaben von Peta (Brauhausstieg 54, 22041 Hamburg, Telefonnummer: 040-687750) haben sowohl die „FAZ“ als auch die „Frankfurter Rundschau“ eine Veröffentlichung der Anzeige abgelehnt. Bereits 1994, so Peta, habe man Lagerfelds New Yorker Büro und auch das Büro von Calvin Klein besetzt. Auf das Konto von Peta geht auch die Kampagne „I'd rather go naked than wear fur“, die von Models wie Naomi Campbell, Christy Turlington, Cindy Crawford, Nadja Auermann und Lagerfeld-Zögling Claudia Schiffer unterstützt wird. Foto: Archiv
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen