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Herzausreißer

■ French Open: Nach Michael Stich erreichte auch Boris Becker die 3. Runde

Paris (dpa) – Boris Becker und Michael Stich haben ihr Viertelfinalduell weiter fest im Visier. Mit einem beeindruckenden 7:6 (7:3), 6:3, 6:2 gegen Stefan Edberg (Schweden) stürmte Stich in die dritte Runde der French Open. Nur wenige Stunden später folgte ihm Becker durch ein 6:2, 6:2, 6:2 gegen Jared Palmer (USA). „Ich habe sehr aggressiv gespielt und sofort meinen Rhythmus gefunden“, sagte Becker. Palmer, im ATP-Computer auf Platz 76 geführt, war in keiner Phase des Spiels ein ernsthafter Geger. „Irgendwann werde ich ein Sandplatzturnier gewinnen, warum nicht auch hier“, meinte Becker. „Dafür würde ich mir das Herz herausreißen.“ Stich spielt heute gegen den Franzosen Arnaud Boetsch, Becker trifft auf Adrian Voinea (Rumänien). Endstation war nach dem zweiten Spiel dagegen für Marc-Kevin Goellner, Hendrik Dreekmann und Sampras-Bezwinger Gilbert Schaller (Österreich). Der 20jährige Dreekmann konnte auch die Revanche des Viertelfinals vom Vorjahr gegen den Schweden Magnus Larsson nicht gewinnen und schied mit 4:6, 3:6, 7:6 (8:6), 2:6. aus. Das gleiche Schicksal ereilte den Neusser Goellner, der gegen Brett Steven (Neuseeland) mit 6:7 (5:7), 2:6, 7:5, 6:4, 5:7 verlor. Ausgeschieden ist auch Christina Singer. Die Stuttgarterin machte Mary Pierce vor heimischen Publikum bis zum 5:3 das Leben schwer, gewann dann aber kein Spiel mehr.

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