piwik no script img

Hauptquartier gestürmt

■ Philippinen: Truppen in der Zentrale der Kommunisten

Manila (dpa) — Philippinische Regierungstruppen haben nach schweren einwöchigen Boden- und Luftangriffen das im Dschungel gelegene Hauptquartier der verbotenen Kommunistischen Partei (CCP) des Landes sowie von deren Untergrundtruppe „Neue Volksarmee“ eingenommen. Die Besetzung der kommunistischen Kommandozentrale sei am Mittwoch durch Regierungssoldaten und Angehörige der paramilitärischen Polizeitruppen erfolgt, gab der philippinische Generalstabschef Lisandro Abadia am Donnerstag in Manila bekannt. Bei den einwöchigen Kämpfen auf dem Gipfel des 2.000 Meter hohen Berges Sipitan im Norden der Philippinen seien zehn kommunistische Rebellen, vier Soldaten und ein Polizist gefallen. Abadia sprach vom größten Erfolg der Streitkräfte in ihrem Kampf gegen den kommunistischen Untergrund und einem „schweren strategischen Schlag“ für die Guerillaorganisation. „Der Sipitan ist für die Kommunistische Partei der Philippinen das Gegenstück zu Camp Aguinaldo, dem Hauptquartier der Streitkräfte“, sagte Abadia. Die Kommandozentrale sei vom Militär nach neunjähriger Suche erst Ende Juni entdeckt worden.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen