: Hasid
hierhin bitte das
Foto von dem
Mann mit
ausgebreiteten Armen
Heute, Freitag, und morgen, Samstag, erst recht spielt um je 20.30 Uhr im Freiraum-Theater und aus leider überaus gegebenem Anlaß der Schauspieler Richard Nieoczym die Geschichte von Hasid, dem Juden, der das Getto von Warschau und das Lager von Auschwitz überlebt hat und nun sein Leben neu zusammensetzen muß. Er hat dazu nicht viel mehr als einen Koffer: mit einem schwarzen Anzug drin, einem Ledergut, einem Paar Nagelstiefel, vier Jahrzeitkerzen, einem Messer, Brot und einem in weißes Tuch gehüllten Porzellanfigürchen, welches Brahms' Schlafliedchen spielt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen