: Handel per Schiff nimmt ab
Der Güterumschlag auf Berlins Wasserstraßen geht drastisch zurück. Von Januar bis März 2002 wurden in Häfen, Lösch- und Ladeplätzen 832.000 Tonnen Güter im Binnenschiffsverkehr angeliefert und abtransportiert, sagte ein Sprecher des Statistischen Landesamts am Freitag. Das waren 25,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. 800.000 Tonnen kamen per Schiff in die Hauptstadt, das war 21,6 Prozent weniger. Vor allem wurden Braunkohle, Steinkohle sowie Steine und Erden angeliefert. Versandt wurden nur 32.000 Tonnen und damit 67,7 Prozent weniger als im ersten Quartal 2001. An der Spitze lagen Kraftstoffe und Heizöl gefolgt von Zement, Kalk und Altglas. Den größten Anteil des gesamten Gütertransports in Berlin machten feste mineralische Brennstoffe aus. DDP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen