: Hafenparty oder Hafenstraßen-Fiesta
Der „Achthundertdritte“? Nein! Es ist schon der „Achthundertvierte“ Hafengeburtstag, der gestern nachmittag von Wirtschaftssenator Hans-Jürgen Krupp auf dem historischen Segelschiff „Rickmer Rickmers“ feierlich eröffnet wurde. Drei Tage lang beherrschen wieder Jahrmarkt-Lustivitäten, Bierstände und Pommesbuden sowie Kommerzstände und Musike die Szenerie zwischen Landungsbrücken und Speicherstadt. Allerdings haben sich die Verantwortlichen neben den üblichen Darbietungen zu Land und zu Wasser diesmal etwas Besonderes einfallen lassen. Vor den Kulissen der historischen Speicherstadt wird abends auf der Freilichtbühne von „Stagione d'Opera Mailand“ die Verdi-Oper „Nabucco“ aufgeführt. Am heutige Abend wird anschließend noch sinnlos beim Elb-Feuerwerk ein wenig Geld in die Luft geballert. Und noch etwas Besonderes: Zum ersten Mal findet in diesem Jahr zeitgleich — ohne Kommerz und Rummel — eine alternative Hafenfete statt. BewohnerInnen und Freunde der Hafenstraße laden zur dreitägigen „Fiesta im Hafen“ vor die Häuserzeile ein. Das Motto: „Kein Leben in der Kiste“. Die Empfehlung: Cocktails auf Gehwegplatten, Kinderpartie auf der Asphaltwiese und Reggae und Filme auf den Balduinstufen im Störtebecker-Mantel. FOTO: HENNING SCHOLZ
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