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Gut zu wissen

GUT ZU WISSEN

Nationalsozialismus und Psychiatrie — zu diesem Thema findet heute, Samstag, eine Veranstaltung mit Führung und Diskussion auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme statt. Außerdem werden vor Ort Informationen zur aktuellen Situation der Roma gegeben. Um 11 Uhr, Jean-Dolodier-Weg, 2050 Hamburg 80.

Es werden noch Standanmeldungen entgegengenommen zum Flohmarkt, den der Landesverband der Gehörlosen am kommenden Sonntag, 6. Juni, veranstaltet. Er findet von 11 bis 17 Uhr im Gehörlosen-Kultur- und Freizeitzentrum in Hamburg-Othmarschen, Bernadottestraße 128, Standreservierungen können unter der Telefonnummer 88 20 51 vorgenommen werden.

Die Schwierigkeiten der Fledermäuse, in jeder Jahreszeit geeignete Plätze zu finden, ist die Urasche dafür, daß alle 22 in Deutschland vorkommenden Arten vom Aussterben bedroht sind. Über Wohnungsnot auch bei Fledermäusen, und wie man den charmanten Flattertieren helfen kann, informiert vom 1. bis 6. Juni das Infotelefon des Naturschutzbunds Deutschland unter 040/69 70 89 15.

Wie nicht anders zu erwarten, fällt die Müllabfuhr am Pfingstmontag aus. Alle anderen Abholtermine der Woche verschieben sich dadurch um einen Tag nach hinten. Geschlossen bleiben an diesem Montag auch die Recyclinghöfe der Stadtreinigung — der Feiertag sei den MüllwerkerInnen von Herzen gegönnt.

Besonders chronisch Kranke, zum Beispiel Dialysepatienten und Bluter, können von einer neuen Regelung des Gesundheits- Strukturgesetzes profitieren. Künftig genießen Versicherte, die sich wegen einer bestimmten Vorerkrankung oder ihres Alters nicht privat versichern können, den Schutz iherer gesetzlichen Krankenkasse auch in Ländern, mit denen Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen hat. Voraussetzung dafür ist, daß sich der Versicherte vor Reiseantritt bei seiner Krankenkasse meldet, um feststellen zu lassen, daß ein privater Versicherungsschutz nicht möglich ist.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen