: Gut zu Fuß gegen Straßen
Schneematsch? Regenpfützen? Schlammige Feld- und Waldwege? Der Winter stellt manches Paar Schuhe auf eine harte Probe. Mit dem Waschbär-Putz-Set allerdings ist man bestens gegen solche Widrigkeiten gerüstet und muß nicht gleich mit Gummistiefeln losziehen. Die Schuhcreme besteht aus reinem Bienen-, Woll- und Carnaubawachs und wird mit Erdpigmenten gefärbt. Ein Schuß natürliches Balsamterpentin und Zitrusterpen machen das Wachs geschmeidig. Unlackierte Holzbürsten mit Schweineborsten helfen, die Schuhe nach dem Cremen auf Hochglanz zu polieren. Damit das Ganze nicht in irgendeiner Ecke herumliegt, sondern ordentlich weggeräumt werden kann, gibt es die passende Kiste aus unbehandeltem Fichten- bzw. Kiefernholz gleich dazu. Das „empfehlenswerte“ Schuhputzset kostet komplett 59,90 DM plus Versandkosten. Es kann beim Waschbär Versand, Postfach 547, 7800 Freiburg, Telefon: 0761/5156111, bestellt werden.
Recht gegen Straßen
Eine neue Broschüre des alternativen Automobilclubs VCD gibt Betroffenen wertvolle Tips, wie sie sich gegen Straßenbauprojekte zur Wehr setzen können. Die 24seitige Broschüre gibt Auskunft über die einzelnen gesetzlichen Verfahrensschritte, Beteiligungs- und Rechtsschutzmöglichkeiten des Bürgers und schließlich Ratschläge für die Öffentlichkeitsarbeit. Wichtig ist vor allem, daß die neue Rechtslage nach dem „Beschleunigungsgesetz“ und die speziellen Rechtsverhältnisse in den neuen Bundesländern berücksichtigt sind. Die Broschüre „Mit Recht gegen Straßenbau“ kostet fünf Mark und kann angefordert werden beim VCD, Eifelstraße 2, 5300 Bonn 1.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen