: „Groschensammlung“ für Abschiebehäftlinge
Der Flüchtlingsrat Berlin hat zu einer „öffentlichen Groschensammlung“ für die rund 200 Flüchtlinge im Abschiebegewahrsam aufgerufen. Die Spenden sind vor allem als Telefongeld für die Inhaftierten gedacht, wie der Flüchtlingsrat mitteilte. Detaillierte Angaben über die Situation der Abschiebehäftlinge enthält eine Dokumentation zur „Abschiebehaft in Berlin – Endstation Deutschland?“, die der Flüchtlingsrat erstellt hat. Darin werden die rechtlichen Grundlagen von Abschiebung und Abschiebehaft sowie das Leben im Polizeigewahrsam, insbesondere in der Kruppstraße, dargestellt. Zu beziehen ist die Broschüre zum Preis von fünf Mark plus Portokosten beim Flüchtlingsrat, Fennstraße 31, 12439 Berlin. Alle darüber hinaus eingehenden Spenden sollen den Flüchtlingen zukommen.
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