: Griefahn plant Windenergie
■ 6.000 Hochspannungsmasten sollen genutzt werden
In Niedersachsen soll mehr Energie aus Windkraft gewonnen werden: Auf allen 6.000 Hochspannungsmasten sollen Windkraftanlagen installiert werden. Diesen Plan verfolgen nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Focus“ Umweltministerin Monika Griefahn (SPD) und der Energiekonzern PreussenElektra. Im Norddeutschen Rundfunk sagte Griefahn am Sonntag Mittag, Ziel der Landesregierung sei es, die Co2-Belastung zu verringern. Windkraft und Sonnen-Energie seien die Energieformen der Zukunft.
Jede einzelne Anlage kann nach Griefahns Angaben zwischen 50 und 100 Kilowatt Strom erzeugen und bis zu 150 Haushalte versorgen. Insgesamt könnten die Windräder Strom für etwa zwei Millionen Menschen erzeugen, etwa für ein Viertel der Bevölkerung Niedersachsens. Um zu verhindern, daß durch neue Anlagen mehr Flächen verbraucht werden, könnten die Strommasten eine Doppel-Funktion übernehmen. Auf diese Weise ließen sich sechs Prozent der Kosten sparen. Noch 1993 soll es ein Pilot-Projekt geben. dpa
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen