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Greta Thunberg vor Gericht

Klimaaktivistin muss sich in London für Protestaktion verantworten

In London hat ein Prozess gegen die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und einige ihrer Mitstreiter begonnen. Die Anklage wirft ihnen Störung der öffentlichen Ordnung vor, nachdem sie vor drei Monaten gegen ein Treffen von Ölmanagern in der Stadt protestiert hatten. Zum Prozessauftakt am Donnerstag nannten die 21-Jährige und ihre vier Mitangeklagten je Namen und Geburtsdatum. Ein Polizeibeamter erklärte laut BBC vor Gericht, dass Thunberg und die Aktivisten mit einer „letzten Warnung“ aufgefordert worden seien, sich zu entfernen, bevor sie vorübergehend festgenommen worden sei. „Sie sagte, sie würde bleiben wo sie ist und dann wurde sie festgenommen“, so der Polizist. Der Prozess dauerte zum Redaktionsschluss noch an.

Thunberg, die wegen ihres Eintretens für Palästina in der Kritik steht, war bei der Demonstration im Oktober in Gewahrsam genommen worden, nachdem sie und andere sich geweigert haben sollen, eine Straße freizugeben und stattdessen auf dem Gehsteig zu demonstrieren. Bei einem Gerichtstermin Mitte November plädierte Thunberg auf unschuldig. Im Falle einer Verurteilung droht ihr eine Geldstrafe. (dpa/taz)

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