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■ LibyenGrenzen dicht

Kairo (dpa) – Tausende von Libyern sitzen in Ägypten fest, nachdem Tripolis mit Wirkung von Samstag für zunächst drei Tage die Grenzen des Landes geschlossen hat, um gegen das UNO-Luftverkehrsembargo zu protestieren. Unter den rund 30.000 Gestrandeten ging die Sorge um, eine unbefristete Schließung der Grenzen könne folgen. Revolutionsführer Muammar el Gaddafi hatte seine Landsleute wiederholt aufgerufen, aus der „Hölle“ in Libyen zu emigrieren und in Nachbarstaaten überzusiedeln, wo die wirtschaftlichen Aussichten besser seien.

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