piwik no script img

■ GrenzeMehr „Findelkinder“

Zinnwald/Prag (dpa) – Immer mehr „Findelkinder“ an der tschechisch-deutschen Grenze. Sie werden meist von rumänischen Flüchtlingen auf ihrem illegalen Weg nach Deutschland als „unnötiger Ballast“ zurückgelassen. Wie die Prager Nachrichtenagentur ČTK am Mittwoch unter Berufung auf die nordböhmische Grenzpolizei berichtete, wurden seit Jahresbeginn allein in der Nähe des Grenzübergangs Cinovec/Zinnwald sechs Säuglinge gefunden, die von ihren nächsten Verwandten ausgesetzt worden waren. In allen sechs Fällen gelang es, die Eltern zu finden. Die Kinder seien ihnen zurückgegeben worden. Windeln und Trockenmilch gehören laut ČTK inzwischen bereits zur „Standardausrüstung“ mehrerer Dienststellen der tschechischen Grenzpolizei. Zwei Säuglinge seien in tiefen Schneewehen gefunden worden.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen