: Greifswald bekommt Max-Planck-Institut
Göttingen (dpa) – Die Max- Planck-Gesellschaft (MPG) wird in Greifswald ein Teilinstitut für Plasmaphysik mit 300 Mitarbeitern einrichten. Wie ein MPG- Sprecher mitteilte, sollen in das Institut – ein Ableger des Münchner Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik – rund 540 Millionen Mark investiert werden. Die Europäische Union werde sich über ihr Fusionsprogramm mit 45 Prozent an den Kosten beteiligen. Der Aufbau soll in acht Jahren abgeschlossen sein. Auf Beschluß des MPG- Senats am Donnerstag in Göttingen wird zudem in Golm bei Potsdam ein Institut für Gravitationsphysik entstehen, das voraussichtlich noch 1994 seine Arbeit aufnehmen kann. Bisher gibt es sieben Max-Planck-Institute in den neuen Bundesländern, 68 in der gesamten Bundesrepublik.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen