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Gottesdienst für Swissair-Opfer

Ottawa (dpa) – Eine Woche nach dem Absturz der Swissair- Maschine vor Kanada gedachte am Mittwoch die Bevölkerung von Neuschottland der 229 Todesopfer des Unglücks. Anwesend waren auch der Schweizer Präsident Flavio Cotti und der kanadische Regierungschef Jean Chrétien sowie 160 Angehörige der Opfer. Unterdessen wurden Teile der Landevorrichtung und einer Tragfläche sowie ein Triebwerk im Meer lokalisiert. Die Suche nach dem Voice-Recorder, der die Stimmen im Cockpit aufzeichnete, blieb auch am Mittwoch erfolglos. Von dieser zweiten Blackbox, deren Signale geortet wurden, erhoffen sich die Ermittler weitere Aufschlüsse über die Ursache des Absturzes. Nach Ansicht von Experten deuten im Funkverkehr dokumentierte Piloten-Probleme, die Hitzespuren an Trümmern vom Cockpit-Bereich und der Ausfall des Flugdatenschreibers wenige Minuten vor dem Absturz auf elektrische Probleme der Boeing hin. Ob sie zur Erklärung für den Absturz ausreichen, war unklar.

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