südwester: Gotham Sylt
Auf Sylt, der „Insel der Reichen und Schönen“, explodiert die Kriminalität, hat die Bild „exklusiven Polizei-Daten“ entnommen: „18 (!) Prozent“ mehr Straftaten 2022, darunter ein gescheiterter Einbruchsversuch beim Krabben-König, aber vor allem, wie andernorts auch, mehr „Rohheitsdelikte“. Und schon wieder gab’s fast 80 Betäubungsmittelvorfälle! Sogar eine kleine Hanf-Plantage hat die Polizei gefunden und vermutet Drogenhandel „zu Land, zu Wasser, zu Luft“. Warum solch ein Verfall der Nordsee-Perle? Pandemiemaßnahmen gelockert, sagt lapidar die Polizei. Aber das Blatt legt mit vielen, vielen Fotos eine andere Fährte und auch der südwester ist jetzt ganz erschlagen von deren Beweislast: Schuld können wirklich nur diese Punks sein, die dort zwischen Cannabis-Blättern und Lindner-Hochzeit überall zu sehen sind, beim Geräumtwerden und (vorher) beim „betreuten Saufen“ in der „FICKT-EUCH-ALLEE“!
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen