piwik no script img

■ GolfGrenzkonflikt

Dschiddah/Riad (AFP) — Kuwait hat sich am Samstag als Vermittler im Grenzstreit zwischen Saudi-Arabien und Qatar angeboten. Mitte letzter Woche war es am Grenzposten Chaffus zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen Grenztruppen der beiden Staaten gekommen, bei denen zwei Soldaten Qatars erschossen wurden. Qatar hatte daraufhin ein Grenzabkommen mit Riad von 1965 aufgekündigt. Der kuwaitische Ministerpräsident, Scheich Saad el-Abdallah el-Sabah, führte am Samstag in Dschiddah Gespräche mit dem saudischen König Fahd und reiste dann zu einem Treffen mit dem Emir von Qatar, Scheich Chalifa Ben Hamad el-Thani, nach Doha weiter. Ein Sprecher der Regierung von Qatar erklärte, saudische Truppen hielten den Grenzposten von Chaffus weiter besetzt. Ihr Rückzug sei Bedingung für die Aufnahme direkter Gespräche.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen