: Giftmüll-Schieberei
■ Illegaler Transport nach Osteuropa?
Das Umweltministerium in Hannover ist möglicherweise der Schieberei von Giftmüll aus Nordrhein-Westfalen nach Osteuropa auf der Spur. Nach eigenen Angaben vom Donnerstag hat das Umweltministerium den Transport von angeblichen „Bindemittel für den Dammbau in Bergwerken“ gestoppt. Das als „Wirtschaftsgut“ deklarierte Material wird in den Häfen von Dörpen und Papenburg (beide Landkreis Emsland) zwischengelagert. Dort war es der Wasserschutzpolizei aufgefallen. Proben hatten einen hohen Anteil an giftigen Schwermetallen ergeben. Es bestehe der Verdacht, daß es sich bei dem „Wirtschaftsgut“ von rund 2.000 Tonnen um Sondermüll handele. Sondermüll dürfe aber nur mit einer speziellen Genehmigung exportiert werden. dpa
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen