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Giftmüll-Schieberei

■ Illegaler Transport nach Osteuropa?

Das Umweltministerium in Hannover ist möglicherweise der Schieberei von Giftmüll aus Nordrhein-Westfalen nach Osteuropa auf der Spur. Nach eigenen Angaben vom Donnerstag hat das Umweltministerium den Transport von angeblichen „Bindemittel für den Dammbau in Bergwerken“ gestoppt. Das als „Wirtschaftsgut“ deklarierte Material wird in den Häfen von Dörpen und Papenburg (beide Landkreis Emsland) zwischengelagert. Dort war es der Wasserschutzpolizei aufgefallen. Proben hatten einen hohen Anteil an giftigen Schwermetallen ergeben. Es bestehe der Verdacht, daß es sich bei dem „Wirtschaftsgut“ von rund 2.000 Tonnen um Sondermüll handele. Sondermüll dürfe aber nur mit einer speziellen Genehmigung exportiert werden. dpa

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