: „Gießener Anzeiger“: 250 Jahre unverändert
Gießen (dpa) - Der Gießener Anzeiger ist gestern 250 Jahre alt geworden. Am 6. Januar 1750 erschien zum ersten Mal das Gießener Wochenblatt, der Vorläufer des Anzeigers. Heute ist das Blatt nach eigenen Angaben die viertälteste Zeitung Deutschlands. Kanzler Schröder schrieb in der Jubiläumsausgabe, die lange Lebensdauer dieser Zeitung „belege deutlich ihre Akzeptanz und Bedeutung für die Region“. Der Aufmacher der Ur-Ausgabe von 1750 vertiefte sich in „Gedanken über verschiedene unnütze Gebräuche“. Der Text war Programm: Der damalige Herausgeber, Buchhändler Johann Philipp Krieger, wollte seinen Lesern das bieten, was man heute als Service und Orientierungshilfe bezeichnet. „An dieser Philosophie hat sich bis heute nichts Grundlegendes geändert“, sagte Verleger und Chefredakteur Wolfgang Maaß.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen