: Geteiltes Bild
■ Minus bei öffentlichem Bau, Zuwachs bei Wohnungsbau
Die Entwicklung im Berliner Bauhauptgewerbe signalisiert nach Einschätzung der Fachgemeinschaft Bau zur Zeit ein Wachstum ohne Beschäftigungseffekte. Die günstige Baukonjunktur gehe vor allem an der ortsansässigen Bauwirtschaft vorbei, was auf die Auftragsvergabe an Generalunternehmer zurückzuführen sei, heißt es in der gestrigen Mitteilung. Das Baugewerbe habe im ersten Quartal des Jahres ein geteiltes Bild ergeben. Während der gewerbliche Bau ein Plus von 12,2 Prozent und der Wohnungsbau von 7,5 Prozent verzeichneten, sei beim öffentlichen Bau hingegen ein Minus von zehn Prozent registriert worden. Der Rückgang sei nicht nur auf die schlechte Witterung zurückzuführen. Denn Betriebe in den westlichen Bezirken hätten beim Straßenbau ein Plus von 4,3 Prozent und beim sonstigen öffentlichen Tiefbau einen Zuwachs von 9,8 Prozent verbucht. Ostberliner Betriebe registrierten hingegen einen Rückgang von 47,9 Prozent beim Straßenbau und 44,6 Prozent beim öffentlichen Tiefbau. Beim öffentlichen Hochbau hätten alle Betriebe einen zweistelligen Rückgang gemeldet, was auch auf die Sparbeschlüsse zurückzuführen sei. dpa
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen