■ Georgien: Rückkehr
Moskau (dpa) – Zehntausende georgische Flüchtlinge können vom 1. Oktober an in ihre abchasische Heimat zurückkehren. Dazu habe sich der abchasische Spitzenpolitiker Wladislaw Ardsinba bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin verpflichtet, teilte der russische Verteidigungsminister Pawel Gratschow mit. Laut Gratschow sagte der georgische Staatspräsident Schewardnadse als Gegenleistung zu, in den kommenden Tagen den Rückzug einer georgischer Truppeneinheit im Grenzgebiet anzuordnen. Der Abzug wie die Rückkehr der Flüchtlinge werden nach Gratschows Angaben von der 3.000 Mann starken russischen Friedenstruppe überwacht.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen