: Gedenktafel erinnert an Synagoge
In der Brunnenstraße 33 in Mitte erinnert seit Sonntag eine Gedenktafel an eines der wenigen erhalten gebliebenen Zeugnisse für das jüdische Leben um 1900. Die kleine Privat-Synagoge im Innenhof war von dem 1879 von eingewanderten polnischen Juden gegründeten orthodoxen Verein „Beth Zion“ errichtet worden. 1910 eingeweiht, wurde sie bis zur Zerstörung der Innenräume durch die Nazis für Gottesdienste genutzt. Seit 1990 steht die ehemalige Synagoge leer.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen