■ beiseite: Gedenkkonzert
Ein Konzert zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima findet heute um 23 Uhr in der Potsdamer Erlöserkirche in der Nansenstraße statt. Zu dieser Zeit hatte der amerikanische Bomber „Enola Gay“ 1945 die japanische Stadt angesteuert. Das Konzert wird von der Initiative „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW)“ veranstaltet.
Für Potsdam als Veranstaltungsort entschied man sich, weil während der zu dieser Zeit stattfindenden Konferenz der Siegermächte der amerikanische Präsident Harry Truman von dort aus den Einsatzbefehl gab.
Zusammen mit dem Bundesjugendorchester unter Leitung von Bernhard Klee treten der japanische Shinyu-kai-Chor, der lettische Akademische Chor und der Berliner Carl-von-Ossietzky-Chor auf. Auf dem Programm stehen das „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie „Sul Ponte die Hiroshima“ von Luigi Nono. Karten an der Abendkasse oder unter (030) 89 69 06 32
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen