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Gedenken an Bücherverbrennung

„Kein noch so gelungenes Denkmal entläßt uns aus der Schuld des Schweigens. Aber es kann uns mahnen und wachhalten.“ Mit diesen Worten des Berliner Bausenators Wolfgang Nagel wurde gestern am Berliner Bebelplatz vor der Deutschen Staatsoper ein Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 eingeweiht. Die Arbeit des israelischen Künstlers Micha Ullmann besteht aus einem unterirdischen, hermetisch abgeschlossenen Raum, der durch ein Glasfenster einsehbar ist. Der Innenraum stellt eine Bibliothek dar, in deren Bücherregalen etwa 20.000 Bücher Platz hätten.

Gesa Schulz Foto: E.J. Ouwerkerk

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