■ GREENPEACE: Gülle im Wasser
Hamburg (dpa) — Mit einem Aktionstag in 48 deutschen Städten will Greenpeace heute auf die Verseuchung von Grundwasser, Flüssen und Meeren durch Dünger und Pestizide aus der Landwirtschaft aufmerksam machen. Für die katastrophale Verschmutzung sei nicht zuletzt die Massentierhaltung verantwortlich, bei der jährlich rund 193 Millionen Tonnen flüssige Tierexkremente anfielen. Das habe bereits dazu geführt, daß die Trinkwasserversorgung in Gebieten mit Massentierhaltung nur noch mit hohem Aufwand aufrechtzuerhalten sei. Besonders extrem sei die Situation in der früheren DDR gewesen, wo Gülle landstrichweise „alles Trinkwasser unbrauchbar gemacht hat“. Trotzdem setzten westdeutsche Lebensmittelkonzerne offenbar weiter auf die Massenproduktion von Fleisch und den Bau von riesigen Schlachtzentren, klagt Greenpeace.
FREUNDSCHAFT
Umverteilung gegen rechts
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