: G 8 vernachlässigt Afrikas Hinterland
BERLIN taz ■ Afrikas ländliche Entwicklung wird von den G-8-Staaten vernachlässigt. Die Agenda des G-8-Gipfels greife „zu kurz und setzt die falschen Schwerpunkte“, sagte Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe, am Mittwoch. Sie fordert eine stärkere Förderung der ländlichen Entwicklung, wo 80 Prozent der Hungernden leben. Zudem sollten die Industrieländer ihre Exportagrarsubventionen streichen und die Märkte für landwirtschaftliche Produkte aus Afrika öffnen. Auf der G-8-Agenda stehen die Verbesserung des Investitionsklimas, die Förderung nachhaltiger Entwicklung sowie einer guten Regierungsführung in Afrika. SG
meinung und diskussion SEITE 11
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen