piwik no script img

Fußgängerprotest

Berlin. »Sperrt den Durchgangsverkehr — Tempo 30 muß bleiben!« Das war der Tenor einer Kiezversammlung von über 130 Anwohnern und Anwohnerinnen des Schöneberger Straßenzugs Ebers-/Albertstraße und anliegender Straßen. »Daß eine enge Nebenstraße bis vor kurzem offiziell, nun inoffiziell als Hauptverkehrsstraße benutzt wird, ist ein einmaliger Fall in Berlin. Unser Wohngebiet wird dadurch buchstäblich zerstört«, erklärte Ludger Fesch, einer der Initiatoren der Bürgeraktion. Baustadtrat Uwe Saager (SPD) ermutigte die Anwesenden, dem »verkehrspolitischen Rollback des Senats« entgegenzutreten. Die Teilnehmer der Bürgeraktion rufen dazu auf, ausgiebig vom Fußgängerrecht zur Benutzung des Fußgängerüberwegs in der Ebersstraße Gebrauch zu machen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen