■ Fusionsreaktor: Deutschland steigt aus
Bonn (dpa) – Deutschland und Frankreich werden sich nicht als Standort für den Kernfusionsreaktor ITER bewerben. Der Grund sei, daß das künftige Sitzland bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten tragen solle, teilte Bundesforschungsminister Jürgen Rüttgers (CDU) gestern mit. Als Standort für ITER war Greifswald an der Ostsee im Gespräch. Für diesen Standort ist kürzlich auch ein Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik bewilligt worden. Seit einiger Zeit ist Japan als Konkurrent um ITER im Gespräch.
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