■ Fusion von Charité und Virchow: Protest von FU und Humboldt-Universität
Die Freie Universität und die Humboldt-Universität haben sich noch einmal mit Nachdruck gegen die Fusion der Universitätskliniken Rudolf Virchow und Charité gewandt. „Keines der angeblich angestrebten Ziele wird durch dieses Gesetz erreicht, wenn die gemachten Zusagen auch nur halbwegs erfüllt werden“, heißt es in einer Erklärung. Die Hochschulmedizin werde „langfristig geschädigt“. Auch die Krankenkassen, die die Fusion befürworten, sehen noch Änderungsbedarf: sie erwarten, daß „ganze Abteilungen oder Stationen“ geschlossen werden. Die AOK zeigte sich gestern optimistisch, daß sich Senat und Kassen nächste Woche über die Finanzierung der Überhanglisten einigen.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 390 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen