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■ Für beteiligten Sohn zwölf Jahre gefordert„Lebenslänglich“ für Fiszman-Entführer beantragt

Frankfurt/Main (AP) – Der mutmaßliche Mörder des Millionärs Jakub Fiszman soll nach dem Willen der Anklagebehörde das Gefängnis nicht mehr verlassen dürfen. Knapp zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Frankfurter Kaufmanns forderte die Staatsanwaltschaft gestern lebenslängliche Haft wegen Mordes und zwei Entführungen für den Hauptangeklagten Rainer Körppen. Außerdem beantragte sie vor dem Landgericht Frankfurt Sicherungsverwahrung und die Feststellung besonderer Schwere der Schuld. Dies hätte zur Folge, daß der Malermeister nicht nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden könnte.

Für seinen mitangeklagten Sohn Sven Körppen forderten die Ankläger zwölf Jahre und neun Monate Freiheitsentzug wegen Entführung, Beihilfe zum Mord und Beihilfe zur Entführung. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, daß die Körppens an der Entführung von Fiszmans Neffen und dessen Schulfreundin im Januar 1991 in Köln beteiligt waren.