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Für Politik zahlt Fink nicht

„Es geht längst nicht mehr um die paar Kröten, vielmehr geht es darum, aufzuzeigen, wie der Sozialsenat politische Disziplinierung betreibt.“ So charakterisiert der Kreuzberger Arbeitslosenladen e.V. den seit Jahren dauernden Clinch mit der Sozialverwaltung um Selbsthilfegelder, der morgen vor dem Oberverwaltungsgericht seinen juristischen Höhepunkt findet. Der Senat hatte dem 1980 gegründeten Laden Ende 1985 die Förderung von jährlich ca. 60.000 Mark gestrichen, nachdem die Aktivisten entsprechend ihrem Selbstverständnis neben ihrer Beratungstätigkeit auch politisch aktiv geworden waren. Ort: Oberverwaltungsgericht, Hardenbergstraße 21, Raum 336, Beginn 9.30 Uhr. Um „pünktliches und massenhaftes“ Erscheinen wird gebeten!