: Freundinnen, Lesbische Frauen in der Weimarer Zeit
In den Jahren zwischen 1919 und 1932 entwickelte sich in Deutschland eine Subkultur lesbischer Frauen, deren Ausmaß und Intensität wir heute nur bewundern können. Berlin war Zentrum, das auch ins Ausland ausstrahlte. Selbst in Kleinstädten gab es 'Lesbengruppen‘. Es wurde mit dem Leben und mit Lebensstilen experimentiert. Ausdruck dieser Subkultur waren die zahlreichen Frauenlokale, Vereine und Organisationen. Auch gab es Zeitschriften für lesbische Frauen; Romane, Theaterstücke und Filme thematisierten die Liebe zwischen Frauen. Vortrag und Diskussion mit Ilse Kokula, 16.1., belladonna, Sonnenstr.8, 20 Uhr.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen