: Freie Fahrt im Freihafen
Die Brücke übers Roßkanalwasser kam übers Nordseewasser: Auf einer 45 x 18 Meter großen, schwimmenden Plattform ist gestern die neue Roßkanalbrücke im Freihafen angekommen. Fünf Tage brauchte sie von Rostock nach Hamburg. Ab Oktober soll das 350-Kilo-Konstrukt zwei schmale Brücken ersetzen. Vor allem LKWs vom Kohlenschiffhafen und vom Klärwerk Köhlbrandhöft sollen darauf ins sogenannte Zollinland fahren – zweispurig und ohne Zwischenstop an der Freihafengrenze. So umgehen die Fahrer zeitschluckende Kontrollen. Dreieinhalb Millionen Mark hat das Strom- und Hafenbauamt für die 55 Brückenmeter ausgegeben. Die bisherigen Brücken sind bereits 85 Jahre alt und dem LKW-Verkehr nicht mehr gewachsen, erklärte die städtische Pressestelle. juw
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen