piwik no script img

Fraueninitiativen für Arbeitsplätze

Essen (taz) - Im Ruhrgebiet demonstrierten am Samstag Fraueninitiativen für den Erhalt von Arbeitsplätzen unter dem Motto „für eine menschenwürdige Zukunft“. Thema waren neben dem Erhalt des freien Wochenendes und der 35-Stunden -Woche die sogenannten Ersatzarbeitsplätze. Ehemalige Beschäftigte der Henrichshütte in Hattingen werden in Thyssen-Betriebe nach Krefeld und Duisburg versetzt, das bedeutet zwei und mehr Stunden Fahrt pro Tag oder, wie die Frauen vorrechnen, „460 Stunden mehr Zeitaufwand ohne Bezahlung“. „Arbeitsplätze müssen da sein, wo die Menschen leben.“ Die Rheinhausenerinnen pusteten Seifenblasen in die Luft. „Das sind die Arbeitsplätze, die der Krupp-Vorstand anbietet!“ Sie fordern den Erhalt des zweiten Hochofens auf der Krupp-Hütte, bis neue Arbeitsplätze geschaffen sind.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen