piwik no script img

Forschungen über NS-Justiz

Die Erforschung der nationalsozialistischen Justiz in Hamburg erhält Unterstützung von außen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Stiftung Volkswagenwerk haben für das Projekt der Hamburger Justizbehörde rund 500000 Mark an Forschungsmitteln zur Verfügung gestellt. Das teilte die Behörde gestern mit.

Die beiden Stiftungen folgten damit einem Antrag des Berliner Rechtssoziologen Hubert Rottleutner, der das Projekt als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats betreut. Mit den Drittmitteln können zwei weitere und damit insgesamt fünf Wissenschaftler finanziert werden, die die Entwicklung der Eigentumskriminalität von 1939 bis 1945 und die Personalgeschichte der Hamburger Justiz untersuchen sollen. Erste Arbeitsergebnisse sind bereits erschienen, ein zweiter Band ist für Mitte 1993 geplant. dpa

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen