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Forderungen an die SPD

Seit Jahren wird seitens deutscher Politiker versucht, mit Hilfe der Asyldebatte die Angst der Menschen vor dem sozialen Abstieg gegen die Flüchtlinge zu kanalisieren, da sie für die wirklichen Probleme keine Lösungen haben. So wird nach altbewährtem Rezept eine Minderheit zum größten aller Probleme erklärt. Dazu dient die Verwendung von Worten wie „Asylantenflut“ ebenso wie die Unterbringung in überfüllten Sammellagern. Wir bedauern, daß die SPD sich an einem solchen Vorgehen beteiligt und so dem Wiederaufkommen von Rassismus Vorschub leistet. Wir fordern von der SPD:

–sich jeder Diskussion um eine Verschärfung des Asylrechts zu verweigern,

–sich für konsequente Verfolgung der Unterlassung des wirksamen Schutzes der Flüchtlinge vor Übergriffen einzusetzen,

–dem wirklichen Handlungsbedarf gerecht zu werden und auch gegen Kapitalinteressen die Grundrechte auf Arbeit, Wohnraum und Bildung für Deutsche und Ausländer, eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und ein Verbot aller Waffenexporte durchzusetzen. Thani Malek für die Kreisverbände der SJD – Die Falken – Kreuzberg, Schöneberg, Zehlendorf, Spandau, Reinickendorf, Charlottenburg, Tempelhof, Steglitz; Berlin

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen