Flugzeugabsturz in Nepal: Zwölf Deutsche sterben

Ein Kleinflugzeug ist östlich von Kathmandu beim Landeanflug abgestürzt. Der Flughafen zählt schon vor dem Unglück zu den gefährlichsten der Welt.

Die 2774 Meter hoch gelegene Fluglandebahn Lukla: Mit einer Neigung von zwölf Grad. Bild: dpa

Kathmandu ap/dpa Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf dem Flughafen Lukla im Himalaja auf knapp 3000 Metern Höhe sind 18 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich auch zwölf Deutsche. Das bestätigte der Chef der staatlichen Flugsicherung, Mohan Adhikari. Das Auswärtige Amt prüft entsprechende Berichte.

Neben den Deutschen, unter ihnen sechs Frauen, sind außerdem zwei Australier sowie vier Nepalesen ums Leben gekommen. Zwei der Nepalesen waren Besatzungsmitglieder.

Das zweimotorige Flugzeug der Yeti Airlines war am Mittwochmorgen in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gestartet. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine kanadische Propellermaschine vom Typ Twin Otter. Den Angaben zufolge war die Maschine bei der Landung auf der nur etwa 500 Meter langen Bahn abgestürzt.

Der 150 Kilometer nordöstlich gelegene Flughafen Lukla zählt zu den gefährlichsten der Welt, da die Start- und Landebahn an der einen Seite von einem steilen Abhang, an der anderen von einer Felswand begrenzt wird. Zum Unfallzeitpunkt soll das Wetter in Lukla nach jüngsten Informationen der Flugsicherung schlecht gewesen sein.

Insgesamt befanden sich 19 Menschen an Bord der Maschine. Nur der nepalesische Pilot habe das Unglück überlebt und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, so Adhikari weiter. Die genaue Unfallursache werde derzeit untersucht, erklärte Adhikari. Nach Berichten von Augenzeugen brannte die Maschine aus.

In Lukla landen viele Trekkingtouristen auf ihrem Weg zum Mount Everest. Zur Identität der deutschen Opfer war zunächst nichts bekannt.

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