Heiß oder scheiß? Der taz-Produkttest: Fliegt halt nicht
Foto: Myfirstjet.com
Das Produkt:Block voller Bastelanleitungen.
Das ist es: 50 Blatt mit zehn Flugzeugtypen. Übliche Knick- Falz-Techniken werden mehrsprachig erklärt.
Das kostet es:Hängt von der Version ab. In der Luxusvariante, mit Extra-Dekobausatz, immerhin 16 Euro. Die einfache Ausführung ist für 7,50 Euro zu haben.
Das kann es:Kindheitsträume erfüllen. Von klassisch-einfach bis spacig-schwer ist alles dabei. Fliegerorigami also. Ein weiteres Highlight ist der Pilotenschein. Designs hochladen, und Tragflächenverschönerung ist auch drin. Sich mit den Jungs treffen, protzen, die Flieger gegeneinander starten lassen, das wäre doch was. Großer Spaßkiller: durchwachsene Flugeigenschaften.
Das bedeutet es:An sich ein cleveres Konzept, auch die digitale Erweiterung des analogen Papierfliegers. Wie so oft: Die MacherInnen wollten zu viel. Das Wesentliche, den Flugspaß, hat man vernachlässigt. Schade eigentlich.
Da bekommt man es:Auf der Seite www.myfirstjet.com erhältlich.
Spaßfaktor:Könnte als Gimmick ein zweistündiger Riesenspaß sein. Trotzdem ein Leckerbissen für LieberhaberInnen von Stylo-Optik. Wirft man einen Blick auf die heißen Teile, ist man stolz wie Bolle. Daniel Albrecht
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